Meerschweinchen
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Geschichte
Ende des 16. Jahrhunderts gelangte das Meerschweinchen im Zuge der Entdeckung Südamerikas durch spanische, später holländische Seeleute nach Europa. Möglicherweise dienten die ersten Tiere damals als lebender Proviant, da sie sich unproblematisch vermehren ließen. Einige Exemplare überlebten jedoch die Überfahrt und fanden schließlich den Weg zu Liebhabern oder dienten als Spielzeug für die Kinder der Reichen, denn Meerschweinchen wurden bald als teure Kostbarkeit gehandelt, die sich nicht jedermann leisten konnte.
Obwohl schon 1554 von dem Schweizer Biologen Konrad Ges(s)ner (auch Conrad Gessner) als „Indisches Kaninchen“ beschrieben, wurden Meerschweinchen in Europa erst nach dem Zweiten Weltkrieg richtig bekannt und beliebt, leider auch als Laborversuchstiere im Kampf gegen Tuberkulose, Diphtherie und andere Krankheiten.


