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Eignung für Senioren
Für Senioren und vor allen Dingen gehbehinderte ältere Menschen eignet sich eine Katze als Haustier ganz hervorragend, da man mit ihr nicht Gassi gehen muss wie es beim Hund unabdinglich ist, damit er gesund und ausgeglichen bleibt.
Als äußerst reinliches Tier überfordert die Katze ältere Menschen nicht hinsichtlich des Pflegeaufwandes und das Reinigen der Katzentoilette sowie das regelmäßige Füttern sind auch im Nu passiert und geben Struktur. Pensionierte Senioren haben ausreichend Zeit sich dem Tier zu widmen und nicht zuletzt profitieren sie auch von der verschmusten und liebevollen Art dieser Vierbeiner. Oftmals bringen sie ein Stück verlorengegangene Lebensfreude zurück und trösten über einsame Momente hinweg. Denn, was gibt es Schöneres als eine schnurrende Katze? Neuere Untersuchungen zeigen, dass der therapeutische Aspekt von Haustieren einen weitaus größeren, positiven Beitrag zur Gesundheit von Menschen respektive alten Menschen darstellt als bislang angenommen. Der Umgang mit Tieren steigert nicht nur die Lebensfreude, er stabilisiert auch das Immunsystem und bewirkt wahre Wunder bei psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen. Herzfrequenz und Blutdruck werden gesenkt, was wiederum vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt.
Senorin mit Katze
Natürlich stellt sich bei älteren Menschen auch die Frage nach dem Alter eines Tieres, das man gerne zu sich nehmen möchte. Ab einem bestimmten Lebensalter muss sich jeder von uns mit dem eigenen Tod auseinandersetzen und überlegt dann zwangsläufig, ob es sich überhaupt noch ‚lohnt’, ein Tier zu sich zu nehmen. Diese Frage muss natürlich jeder – abhängig vom eigenen Alter, der Wohnsituation und davon, ob man alleine lebt oder nicht - für sich selbst beantworten, sollte dabei aber immer zu Gunsten des Tieres handeln.
Wir von ANIMALUS meinen, dass es sich immer ‚lohnt’, eine Katze zu sich zu nehmen, wenn man vorher einige Aspekte berücksichtigt und klärt. Die Verspieltheit und Drolligkeit einer Babykatze sind wirklich einmalig und unübertrefflich. Sie hellt die Tage für jeden von uns auf und wenn geklärt ist, ob Familienangehörige, bei denen man ohnehin wohnt oder Zimmernachbarn im Seniorenheim, das Kätzchen im schlimmsten Fall übernehmen, dann sollte man sich auch trauen, ein ‚Baby’ zu sich zu nehmen.
Schließen sich aber all diese Möglichkeiten aus, so kann auch ein älteres Tier viel Freude spenden. Leider wird häufig davon ausgegangen, dass es sich hierbei um schwierige Katzen handelt, was jedoch in den seltensten Fällen stimmt. Manchmal sind lediglich die Vorbesitzer verstorben oder in eine Wohnung gezogen, in der keine Tiere erwünscht sind. Nicht selten wird heutzutage beruflich ins Ausland umgezogen oder in der Familie sind Allergien aufgetreten, die es erforderlich machen, das geliebte Haustier abgeben zu müssen. Bedenkt man aber, dass ältere Tiere hinsichtlich ihres Temperamentes schon ebenso ruhig sind wie ein älterer Mensch, so könnte dies eine ideale Paarung sein. Wir möchten auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass man vor Tieren aus dem Tierheim keine Angst zu haben braucht. Freilich haben sie in der Regel oft Schlimmes erlebt, aber eben auch nicht immer, wie wir soeben beschrieben haben. Erfahrungsgemäß sind Tierheimkatzen oftmals die, die durch ihre dankbare Liebe besonders treue Gefährten sind.


