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Eignung für Kinder
Kind mit Katze
Generell kann man sagen, dass je nach Alter und Verantwortungsgefühl sowie Temperament der einzelnen Kinder unterschieden werden muss und dabei gilt grundsätzlich: Je älter die Kinder, desto besser für die Katze, da sie als Individualist auf tobende und lärmende Kinder eher mit Rückzug reagiert, es sei denn, sie hat gerade Lust auf Spiel. Aber auch da übertreiben es jüngere Kinder oftmals und kennen nicht die Grenze zwischen spielen und ärgern. Nicht selten resultieren mittel- bis langfristig teilweise schwere Verhaltensstörungen bei Katzen, die irgendwann immer das Gefühl haben, sich verteidigen zu müssen, selbst wenn ein Streicheln lieb gemeint ist.
Auch die Wahl der richtigen Rasse kann wichtig sein. So gibt es Rassen, wie die Maine Coon, die Türkisch Angora, die Birma, die Siamesin, um nur einige zu nennen, die als besonders kinderlieb gelten und es lieben, permanent durch die Wohnung getragen zu werden.
Bei sehr kleinen Kindern sollte der Umgang mit dem Tier daher auf jeden Fall durch die Eltern angeleitet, kontrolliert und über feste Regeln definiert werden. So sollte man tägliche Ruhezeiten vereinbaren, in denen das Tier, das tagsüber teils sehr viel schläft, nicht gestört werden darf. Da darf es dann auch keine Ausnahme geben!
Ebenso wichtig ist ein Rückzugsort für die Katze, der für die Kinder zu jeder Zeit tabu ist, damit die Katze entscheiden kann, wann sie sich „in Sicherheit bringen“ will.
Junge füttert Katze
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Katzen besonders geeignete Tiere für Kinder sind, da sie nicht so zerbrechlich wie Kleintiere sind und durch den intensiven Körperkontakt und ihr aktives Geben und Nehmen dem Kind ein echter Freund sind. Besonders die sehr feinfühligen Katzenrassen können dem Kind Trost bei Traurigkeit spenden oder auch lustiger Spielpartner sein, mit dem man wilde, aber liebevolle Verfolgungsjagden durch den Garten veranstalten kann.
Da sich Katzen nicht so leicht „abrichten“ lassen wie z.B. ein Hund, lernen Kinder auch mit Grenzen umzugehen, also einem Tier nicht ihren Willen aufzuzwingen, sondern es vielmehr in seinen Eigenheiten anzunehmen und für seine Individualität zu schätzen. Denn: Die Katze sucht sich den Menschen aus, der gut mit ihr umgeht und lernt, auf sie einzugehen!
Eine Ausnahme jedoch gilt: Achten Sie darauf, dass Katzenbabies, so süß sie auch sein mögen, in den ersten Monaten unter gar keinen Umständen im Kinderbett schlafen. Die Gefahr, dass sie vom Kind im Schlaf erdrückt werden, ist einfach zu groß.


