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Geschichte
Im nun folgenden Kapitel soll die Geschichte des Hundes im Laufe der Menschheitsgeschichte und seine vielfältige Bedeutung darin aufgezeigt werden.
Zahlreiche Überlieferungen zeugen davon, dass der Hund, je nach geschichtlicher Epoche und Kultur verschiedene Rollen innehatte. Mal war er verehrte Gottheit, dann aber auch wieder verdammte und verachtenswerte Kreatur, die mit einem Sklaven gleichgesetzt wurde. So war ein Schriftzeichen aus dem Mittleren Osten um 2000 v. Chr. gleichzeitig Symbol für Sklave und Hund.
Werwolf
Im „echten“ Leben war der Hund wohl schon sehr früh unersetzlicher Jagdbegleiter. Dies dokumentiert die bisher älteste Abbildung eines Hundes in der Cueva Veija in Spanien um ca. 10.000 v. Christus, die einen Hund zeigt, der einem Hirsch den Fluchtweg abschneidet.
Das Geheimnis oder „Erfolgsrezept“ der jahrtausendelangen Erfolgsgeschichte des Hundes liegt dabei in seiner Anpassungsfähigkeit begründet. Wie bisher kein anderes Tier auf der Welt hat er sich aufgrund seiner vom Wolf erworbenen herausragenden sozialen Eigenschaften dem Menschen nahezu ideal angepasst. Aufgrund seines Rudeltriebs ging er bereitwillig mit dem Menschen zur Jagd und wurde ihm so treuer Freund und Gefährte. Zudem machte ihn seine Fähigkeit zu bellen, die vormals dazu diente, das Rudel zu bewachen und zu warnen, für den Menschen zum hervorragenden Wach-, Hirten- und Hütehund, Begleit-, Spür- und Polizeihund und leider auch Minen- und Kriegshund.


