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Der Hund in Mexiko
Der Hund in Mexiko
Chihuahua
In einer Ruinenstadt in Mexiko entdeckte man Wandmalereien von Hunden, die nackt waren und kaum Zähne hatten. Dabei handelte es sich vermutlich um den Mexikanischen Nackthund Xoloitzquintle. In ihm sahen die Azteken und Mayas eine Gottheit, die sie - ähnlich wie die Ägypter - als Mensch mit einem Hundekopf darstellten. Den Xolos und auch den Chihuahuas wurde die Fähigkeit zugesprochen, die Toten ins Jenseits zu begleiten. Daher tötete man wohl oft beim Tod eines Hundebesitzers auch den Hund, damit er seinen Herrn ins Jenseits verhelfen und ihn dort beschützen konnte. Sehr oft wurden Hunde den Göttern geopfert, um diese milde zu stimmen und Hilfe von ihnen zu erbitten. Zudem waren sie gern gesehene Spielgefährten der Kinder.
Noch heute hält man Welpen von Nackthunden gegen entzündete Gelenke, da man an ihre magischen Kräfte glaubt. Und tatsächlich wärmen sie die Gelenke ähnlich wie Fangopackungen und lindern Schmerz.