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Domestizierung / Domestikation

Als Domestikation wird die allmähliche Umwandlung von Wildtieren in Haustiere (lat. domus = das Haus) durch den Menschen bezeichnet. Sie werden isoliert von ihren Wildtierarten gezüchtet, um entweder als Nutztiere eingesetzt, oder aus Liebhaberei gehalten zu werden. Dabei leben sie nicht frei, sind an den Menschen gewöhnt und abhängig von ihm.

Haustiere sind neue Rassen, da die in freier Wildbahn vorherrschenden Selektionsverfahren aufgrund isolierter Züchtung entfielen und sie sich dadurch im Laufe der Zeit hinsichtlich körperlicher, aber auch charakterlicher Eigenschaften stark veränderten. Demnach gingen viele typische Eigenschaften verloren, während andere sich verstärkten; dies geschah anfangs sicherlich eher ungewollt, in der neueren Zeit ist dies jedoch meist gewollt. Das erklärt, warum viele, ehemals wilde Tiere in der freien Wildbahn nach einer Phase der Domestizierung nicht mehr überlebensfähig sind.

Man unterscheidet zwischen Heimtieren und Haustieren.
Heimtiere leben sehr nah am und mit dem Menschen und werden meistens in den eigenen Wohnräumen gehalten. Sie erfüllen dabei keinen Nutzen, sondern dienen der reinen Zuneigung, Faszination oder Zierde eines Menschen.
Haustiere sind Tierarten, die vom Menschen als Heim- oder als Nutztiere gehalten werden. So kann ein Hund Heimtier aus Liebhaberei sein, aber auch Nutztier, indem er als Jagdhund wertvolle Dienste leistet.


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